Zitat

"Ehe wir uns anschicken, andere zu überzeugen, müssen wir selbst überzeugt sein."

Dale Carnegie

Schulentwicklung

Umsetzung

Die Johann-Peter-Hebelschule hat im Schuljahr 2011/12 die Umstellung zu einer Ganztagsschule mit individualisiertem und kooperativem Lernkonzept vorgenommen. Im zweiten Jahr 2012/13 wurden 11 Lerngruppen mit 18-22 Kindern gebildet, die von je einer Lehrkraft verantwortlich geführt werden.
Um den Kriterien der Rhythmisierung und Bewegung zu entsprechen, wird der Tag so strukturiert:
Kurze Lehreinheiten (Inputs) wechseln mit größeren Phasen von selbsttätigem Lernen, Bewegung und Ruhezeiten ab. Die Kinder sollen in vielen Teilen ihre Themen, ihre Verweildauer an einem Thema, ihre Interessensschwerpunkte selbst wählen können. Als Orientierung dient ein Kompetenzraster mit Checklisten und zugeordnetem Material, aus denen die Wochenpläne zusammengestellt werden. Je nach Klassenstufe sind diese mehr oder weniger strukturiert.
In den Klassenstufen 1 und 2 dient das Kompetenzraster dem Lehrer zur Orientierung, die Wochenpläne werden stufenweise geöffnet. Das Raster hängt in der Klasse und die besprochen Kompetenzfelder werden farbig markiert. In Klasse 3 erhalten die Kinder ihr Kompetenzraster in schwarz-weiß Form und punkten mit dem Lehrer die erarbeiteten Kompetenzen. In Klasse 4 sollen die Schüler darüber hinaus an die selbständige Arbeitsweise mit Checklisten herangeführt werden, so dass sie sich auch selbst Wochenpläne zusammenstellen können mit Themen ihrer Wahl.
Während der Selbstlernzeiten steht eine Lehrkraft als Lernberater (Coach) zur Verfügung. Durch die Unterstützung der pädagogischen Assistentin und der Unterrichtsassistentin, sowie durch Betreuungsstunden der Lehrkräfte können für jede Lerngruppe mehrere Stunden gewonnen werden, in denen im Team gearbeitet wird und Zeit für die Feedbackgespräche mit Schülerinnen und Schülern bleibt. In verschiedenen Dokumentationsformen werden die Lernergebnisse festgehalten. Noten sollen zum größten Teil durch eine Beurteilung ersetzt werden, die den Schüler/innen eine Orientierung und Hilfestellung für die weitere Arbeit sind. Das Augenmerk wird dabei auf das Können und nicht auf die Defizite gerichtet.
 
In regelmäßigen Rückmeldungen erhalten die Eltern Informationen über den Lernstand und die Arbeit ihrer Kinder.
Da der Raum als "dritter Pädagoge" gesehen wird, verändern sich die Klassenzimmer zu Lernräumen. Größere Räume, die vielfältigen Anforderungen gerecht werden, erhielten ein variables Mobiliar und großzügige Freiflächen. Daneben stehen auch Fachräume, ein Bewegungsraum und ein Computerraum zur Verfügung.

Angebote

  • BSS- Wahlpflichtkurse
  • MNK- Wahlpflichtkurse (PDF)
  • Elternmitarbeit: Kursangebote
  • Kooperation mit der Jugendmusikschule
    • Flötengruppen für Klassen 1 und 2
    • Percussion
    • Chor

Aufgaben

Hintergrundarbeit:
Erarbeiten eines Schul-Curriculums für das kooperative  Lernen. Erproben einzelner Bausteine.

Praxis / Unterricht:
Monatsvorbereitung und Materialerstellung in kollegialer Kooperation:
Inputs (Vorträge) klären: Was muss gezeigt werden?
Kompetenzen B und C herausarbeiten: Welche Strukturen / welches Transferwissen steht hinter dem Inhalt? (Verfahren, Sprechweise, Notation).

Beobachtungen / Bericht:
Führen einer Schülerkartei (Beobachtungsprotokoll) und Erstellen  / Verfassen von Elternbriefen zur Rückmeldung.